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VonWannStatistik
Armin2006-08-08 13:41:41Beitrag 707 gelesen
Betreff:(x-mal RE): Kleinparteien
Text:Landwirtschaft

Mit dem Niedergang der Selbstversorgungswirtschaft hat auch in Österreich die (ungerechte) Verteilung des Besitzes an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen seine gesellschaftliche Brisanz eingebüßt. Landwirtschaft als Einkommensmöglichkeit für landlose ArbeiterInnen hat seine Bedeutung weitgehend bereits vor dem Zweiten Weltkrieg verloren.

2003 wurden (nach Jean Ziegler) weltweit ausreichend Nahrungsmittel erzeugt, die 12 Mrd. Menschen ernähren könnten. Daher ist es unsinnig, dass die EU den größten Teil ihres Budgets für die Förderung der Landwirte einsetzt, um diese zur Erzeugung unverzehrbarer Milchseen, Käseberge, Fleischbatzen oder Äpfelhaufen zu motivieren. Der Hunger von Hunderttausenden ist nicht vom Mangel an Lebensmitteln, sondern von deren ungerechten Verteilung verursacht.

Die industrielle Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen zerstört natürliche Ressourcen und ist nicht notwendig, um Österreich mit Lebensmitteln zu versorgen. Die österreichische Landwirtschaft ist vielfältig und kleinräumig zu gestalten.

Die Abhängigkeit der Landwirte von riesigen Hybrid-Saatgutherstellern, Sperma-Monopolisten ist abzuwehren. Es gilt auch zu verhindern, dass Bauern auf Gedeih und Verderb von Konzernen abhängig sind, die ihnen den Einkauf von Futtermitteln, Düngemitteln, Saatgut und Zuchtmaterial vorgeben und gleichzeitig die Produkte abnehmen - somit die Preisgestaltung und die Produktion bestimmen.

Die Violetten fördern die landwirtschaftliche Produktion nicht, sondern sie befreien sie von Abhängigkeiten. Die österreichischen Bauern werden sich am Lebensmittelbedarf (quantitativ und qualitativ) eines relativ kleinräumigen Marktes orientieren, um unsinnige Transportwege zu sparen. Es gibt keine Stillegungs- oder Umstellungsprämien.

Forstwirtschaft

Österreich verfügt über enorme Ressourcen an nachwachsender Biomasse, deren Nutzung bislang bei weitem nicht ausgeschöpft wird. Vermoderndes Holz gibt gleich viel CO2 ab wie verbrennendes. Der Rohstoff Holz etabliert sich immer mehr und ist bereits ein wichtiger Exportartikel. Der Preis der Energie aus Biomasse soll sich künftig nicht an den Preisen andere Energieformen orientieren, sondern an den Herstellungskosten. Der Preis der Energie muss auch die Folgeschäden für die Umwelt abdecken (Öl, Atom, Kohle), sodass erneuerbare Energie konkurrenzfähig wird.

Wald ist auch Erholungsraum, der als solcher der Allgemeinheit gehört. Auch private Wälder müssen öffentlich zugänglich bleiben.

Wald ist auch Raum für Artenvielfalt. Monokulturen sind nur in beschränktem Ausmaß erlaubt.

Wasser

Wasser ist noch weitestgehend öffentliches Gut. Bestrebungen, Wassernutzungs-rechte zu privatisieren, ist energisch entgegen zu treten. Österreich besitzt enorme Mengen an nicht genutztem Trinkwasser. Diese Ressource wurde bislang weitgehend ignoriert, obwohl weite Teile der Welt am Mangel an Trinkwasser leiden. Es ist nicht einzusehen, warum eine Pipeline für Erdöl von Wladiwostok nach Brest gebaut wird, während mit einer Wasserleitung vom Semmering nach Tamanrasset Millionen Menschen ein viel wichtigeres Gut zugänglich würde.

Die enormen Wassermengen Österreichs legen zudem gewaltige Höhenunterschiede zurück, sodass Österreich nach Kanada und Nepal über die größten Ressourcen an Wasserkraft verfügt. Diese sind künftig - unter Vermeidung ökologischer Schäden - verstärkt zu nutzen.

Luft

Saubere Luft ist öffentliches Gut, es untersteht der staatlichen Verantwortung, für ihre Sauberkeit zu sorgen. Emissionen sind daher mit Steuern bzw. Strafen zu belegen. Das Mit den Erlösen daraus werden Forschung und Investitionen unterstützt, die dazu geeignet sind, Schadstoffemissionen zu vermindern.

Nicht erneuerbare Rohstoffe

Er erscheint wie ein Naturgesetz: Nicht erneuerbare Rohstoffe können nur im großen Stil, mit hohem Kapitaleinsatz gewonnen werden. Deshalb sind sie besonders oligopolgefährdet. Nicht erneuerbare Rohstoffe sind der staatlichen Verantwortung auch deshalb zu unterstellen, weil sie künftigen Generationen weggenommen werden: Jeder Sack Kohle verkleinert buchstäblich Timelkam, jeder Kubikmeter Eisenerz den Erzberg, jedes Fass Erdöl das Wiener Becken unwiederbringbar. Andererseits verfügt Österreich über riesige Ressourcen an nicht erneuerbaren Rohstoffen, und es wäre unverantwortlich, sie nicht zu nutzen. Über das Ausmaß der verantwortbaren Nutzung verstaatlichter Rohstoffressourcen entscheidet eine unabhängige Kommission aus Volkswirten und Umweltschützern, die ohne eigene kommerzielle Interessen agieren.



Das ist ein Auszug aus dem Programm der Violetten Partei - VPÖ
Soweit ich mich erinnere nicht so unähnlich zu deinen Vorstellungen
Und man braucht sicher keine 200000 für 4%
wir haben vielleicht 4 millionen wahlberechtigte 1% davon ergibt 40000, da aber diese 4% von der anzahl an personen abhängt die wählen gehen und wir beinahe 40% nichtwähler haben werden, wird die anzahl von personen für 4% bei maximal 100000 liegen, nicht unüberwindbar

aber ich geb dir schon recht, die meisten dieser kleinparteien sind nicht grad hervorzuheben für ihre programme, ich habe sie auch nicht beschrieben weil ich sie toll finde, sondern nur weil sie antreten und ich mehreren leuten eine gelegenheit geben möchte sich über die verschiedenen angebote zu informieren

es steht dir selbstverständlich frei solche parteien nicht zu wählen, es war mir nur ein anliegen alternativen anzubieten

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